Shintō
- Entstanden
- Frühzeit Japans, über 2.000 Jahre alt
- Heilige Schrift
- Kojiki und Nihon Shoki
- Anhänger heute
- Zahlen unklar: viele besuchen Schreine, nennen aber keine Religion
Verehrung der Kami (Geister und Götter) in Natur und Ahnen. Typisch sind Schreine mit Torii-Toren.
Entstehung
Shintō („Weg der Götter“) ist die ursprüngliche Religion Japans. Es gibt keinen Gründer. Die Verehrung der Kami reicht über 2.000 Jahre zurück, die frühesten Schriften sind das Kojiki und das Nihon Shoki aus dem 8. Jahrhundert.
Glaube und Praxis
Kami sind Geister und Götter in Natur, Bergen, Bäumen und Ahnen. Reinheit und Respekt vor der Natur sind wichtig. Man besucht Schreine mit Torii-Toren und feiert Feste (Matsuri).
Ausbreitung
Shintō blieb weitgehend auf Japan beschränkt. Es mischte sich lange mit dem Buddhismus. Von 1868 bis 1945 war Staats-Shintō die offizielle Staatsreligion.
Heute
Rund 80.000 Schreine gibt es in Japan. Viele Japaner besuchen sie, zum Beispiel zum Neujahr, nennen sich aber nicht gläubig. Deshalb sind Zahlen unklar.
Gut zu wissen
- Hochzeiten werden oft nach Shintō-Art gefeiert, Beerdigungen oft buddhistisch.
- Das Torii-Tor markiert den Eingang zum heiligen Bereich.
- Der Berg Fuji gilt als heilig.
Zahlen sind grobe Schätzungen und nach Selbstangabe in Umfragen gerundet.
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