Chinesische Religionen

Entstanden
seit über 3.000 Jahren, China
Heilige Schrift
Daodejing, Gespräche des Konfuzius
Anhänger heute
Hunderte Millionen, genaue Zahl unklar

Ahnenverehrung, Daoismus, Konfuzianismus und Volksglaube. Viele Menschen verbinden sie mit dem Buddhismus.

Entstehung

Die chinesischen Religionen wuchsen über mehr als 3.000 Jahre. Am Anfang standen Ahnenverehrung und die Verehrung des Himmels. Später kamen der Daoismus (Laozi) und der Konfuzianismus (Konfuzius, 6. Jh. v. Chr.) dazu.

Glaube und Praxis

Wichtig sind Respekt vor den Vorfahren, Harmonie mit der Natur (Dao), Pflichtgefühl in der Familie und Gesellschaft sowie Volksgötter und Tempelfeste. Viele Chinesen verbinden diese Traditionen mit dem Buddhismus.

Ausbreitung

Der Einfluss reichte nach Korea, Japan und Vietnam. Mit Auswanderern kamen Tempel und Bräuche in die ganze Welt.

Heute

Wie viele Menschen dazugehören, ist schwer zu sagen, denn die Grenzen sind fließend. Es sind wohl Hunderte Millionen. Der chinesische Staat ist offiziell atheistisch.

Gut zu wissen

Zahlen sind grobe Schätzungen und nach Selbstangabe in Umfragen gerundet.

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