Islam
- Entstanden
- 7. Jahrhundert, Arabien (Mekka und Medina), Prophet Mohammed
- Heilige Schrift
- Koran
- Anhänger heute
- etwa 2,0 Mrd. (ca. 26 %)
Glaube an den einen Gott (Allah). Die größten Richtungen sind Sunniten und Schiiten.
Entstehung
Der Islam entstand im 7. Jahrhundert auf der Arabischen Halbinsel. Muslime glauben, dass der Prophet Mohammed ab 610 in Mekka Offenbarungen Gottes erhielt. 622 zog er nach Medina (Hidschra), daraus beginnt die islamische Zeitrechnung.
Glaube und Praxis
Muslime glauben an den einen Gott (Allah). Der Koran gilt als sein Wort. Die fünf Säulen sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet, das Almosen, das Fasten im Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka. Die größten Richtungen sind Sunniten und Schiiten.
Ausbreitung
Innerhalb von hundert Jahren reichte der Islam von Spanien bis nach Indien. Später verbreitete er sich über Handel und Gelehrte nach Westafrika, Zentralasien und Südostasien.
Heute
Etwa 2 Milliarden Menschen sind Muslime. Indonesien hat die meisten, danach folgen Pakistan, Indien und Bangladesch. Der Islam gilt als die am schnellsten wachsende große Religion.
Gut zu wissen
- Mekka und Medina sind die heiligsten Städte des Islam.
- Im Mittelalter waren Bagdad und Córdoba Zentren der Wissenschaft.
- Die islamische Zeitrechnung zählt Mondjahre ab 622.
Zahlen sind grobe Schätzungen und nach Selbstangabe in Umfragen gerundet.
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