Buddhismus

Entstanden
etwa 5. Jh. v. Chr., Nordindien (Siddhartha Gautama, der Buddha)
Heilige Schrift
Tripitaka (Pali-Kanon) und weitere Schriften
Anhänger heute
über 300 Mio. (ca. 4 %)

Weg aus dem Leiden durch Einsicht, Achtsamkeit und Mitgefühl. Hauptrichtungen: Theravada, Mahayana und Vajrayana.

Entstehung

Der Buddhismus entstand im 5. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien. Siddhartha Gautama, ein Prinz, verließ sein Leben im Palast und fand die Erleuchtung. Seitdem heißt er der Buddha, der Erwachte.

Glaube und Praxis

Der Buddha lehrte die Vier Edlen Wahrheiten: Leben bedeutet Leiden, das Leiden hat Ursachen, es kann enden, und der Achtfache Pfad führt dahin. Die Hauptrichtungen sind Theravada, Mahayana und Vajrayana. Einen Schöpfergott kennt der Buddhismus nicht.

Ausbreitung

Kaiser Ashoka förderte den Buddhismus im 3. Jahrhundert v. Chr. Über die Seidenstraße kam er nach China, Korea und Japan, über das Meer nach Sri Lanka und Südostasien. In Indien selbst wurde er später schwächer.

Heute

Es gibt über 300 Millionen Buddhisten. Viele leben in China, Thailand, Japan, Myanmar und Vietnam. Zählt man Menschen mit buddhistischen Bräuchen mit, ist die Zahl höher.

Gut zu wissen

Zahlen sind grobe Schätzungen und nach Selbstangabe in Umfragen gerundet.

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